Februar

Vorweg

ein paar Worte zu dieser Webpräsenz: Diese Webseite ändert sich wöchentlich, manchmal stündlich. Ziel ist die Übermittlung des innewohnenden Geistes. Das ist nicht zu schaffen, aber sich nähern, es versuchen, gibt Lohn.

Wer den Überblick auf der Seite verliert, ganz oben rechts in der Ecke vom Browserfenster steht HLDRLN-BTHVN-2020. Das geht es zur Übersicht.

Die drei Begriffe der Rubrikeneinteilung aktuell, Archiv und bald sind nicht glücklich gewählt, aber auf meiner Webseite nicht veränderbar. Bitte nehmen Sie die Bedeutung dieser drei Worte nicht ernst, sondern nur ihre Funktion. Drei Kategorien eben. Aktuell ist ziemlich das was es sagt, das Neuere eben. Archiv ist ein Gemischtwarenladen für diverse Texte und bald versammelt Medien (Filme, Töne, PDFs etc).

 

Am 1. Februar sindes noch 2 Jahre bis zur geplanten Premiere der Ensemble-Variante. Ich beginne diese monatlichen Notizen mit meiner ungeordneten to-do-Liste. Und schließe vorerst ab mit einigen Gedanken zum ‚Fehler machen‘ und lege die Gründe offen, warum ich Übungsaufnahmen jetzt schon zumindest teilweise veröffentliche.

 

To-Do-Liste

Begonnene Stiftungssuche fortsetzen und Anträge einreichen.

Partner (Musik) in NRW finden um Zusammenarbeit mit der Beethoven-Jubiläums-Gesellschaft formal zu ermöglichen.

Übungsaufnahmen machen.

Crowdfunding einrichten.

Agentur zur Vermarktung im Jahre 2020 finden.

Texte für diese Webseite schreiben.

Kontakt mit Radio, TV und Kulturnetzwerken suchen.

Facebookseite erstellen.

 

Fehler machen dürfen

im Bühnenwesen immer heikel, weil ja öffentlich. Fehler auf der Bühne sind störend aber sinnstiftend, denn live is live. Wie oft nach Tourneetheatergastspielen den Sparkassendirektor sagen gehört: ‚Ich hab‘ genau aufgepasst! Sie haben keinmal gepatzt.‘

Ich stehe vor einem Dilemma. Einserseits sind die Arbeiten an den einzelnen Gedichten, um sie so sprechen zu können, wie ich sie letztlich sprechen will, noch nicht abgeschlossen, das sind sie ja eigentlich nie, aber dennoch ist es ja mein größtes Pfund, die eigentliche Substanz dieses Projektes. Ich habe mich entschieden um Ausschnitte aus Übungsaufnahmen hier zu veröffentlichen und damit meiner Stimme, Stimmfarbe und Ausdruck ein Beispiel zu geben. So dass die Hörenden wissen, auf welche Stimme und welche Art zu sprechen sie sich einlassen müssen.

Und wer in manchen Momenten denkt: so darf man das aber um Gottes willen nicht sprechen, der hat eventuell recht. Aber darum geht es gerade nicht.

Hier geht es zu den Übungsaufnahmen

Und hier zum Wörterbucheintrag Fehler, wo weiter philosophiert wird.

 

Die Eichbäume

Aus den Gärten komm‘ ich zu euch, ihr Söhne des Berges!

Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich,

Pflegend und wieder gepflegt mit dem fleißigen Menschen zusammen.

Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen

In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel,

Der euch nährt‘ und erzog, und der Erde, die euch geboren.

Keiner von euch ist noch in die Schule der Menschen gegangen,

Und ihr drängt euch fröhlich und frei, aus der kräftigen Wurzel,

Unter einander herauf und ergreift, wie der Adler die Beute,

Mit gewaltigem Arme den Raum, und gegen die Wolken

Ist euch heiter und groß die sonnige Krone gerichtet.

Eine Welt ist jeder von euch, wie die Sterne des Himmels

Lebt ihr, jeder ein Gott, in freiem Bunde zusammen.

Könnt‘ ich die Knechtschaft nur erdulden, ich neidete nimmer

Diesen Wald und schmiegte mich gern ans gesellige Leben.

Fesselte nur nicht mehr ans gesellige Leben das Herz mich,

Das von Liebe nicht läßt, wie gern würd ich unter euch wohnen!

 

Quelle

http://www.textlog.de


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