Patmos

Warum schreibt der Dichter (Hölderlin) diesen Text?

Wo gehört er hin?

Wann beschäftige ich mich mit ihm?

Was hat Gott damit zu tun?

Ich nähere mich mittlerweile mehr und mehr (mit) der Hochachtung vor dem Unbekannten.

Ein monomentales Werk –

15 Strophen à 15 Verse (wie immer bei H, punktuelle Ausnahmen inklusiv).

Triadische Konfiguration 5 x 3, oder (2 + 3) x 3, oder (2 x 3 – 1 ) x (1+2), oder … 5 zu 3 minus 2

und 5 = 3 + 2. Letztlich rückwärts die Zahlenreihe 2-3-5.

– zwei Silben in zwei Worten „Nah ist“,  zum Beispiel eröffnen.

 

Bisher hat niemand Patmos so gesprochen, dass dieses Konstrukt im Schallraum entsteht.

Wer hat Patmos bisher so gelesen?

Vielleicht geht beides ja nicht.

Aber versuchen will ich’s.

 

 

Versfüße

 

die binäre Darstellung von Ikten und der ihr folgenden (eine- oder zwei- oder keine) Senke; und

 

Kola

 

die farbige oder graue Darstellung von Sinn-Einheiten, gefiltert auf das Kriterium: mit oder ohne umschlossenen Choriambus.

 

Ich mache mir selber visuell etwas vor. Vielleicht ist das ja ein Weg, ein Steg, ein Pfad, ein Bach, ein Ufer.

 

Beide Perspektiven übereinander gelegt, haben auch Charme:

 

 

 

die Mittelstrophe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgelöst in Dreiergruppen:

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgelöst in 5-er Gruppen:

 

Für die Unermüdlichen:

 

Die Kola von Patmos , als Versteile herausgenommen und sortiert.


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